Am Abend vor Weihnachten traten unsere Cracks die Reise zu den Wattener Penguins an. 

Unsere Mannschaft kam denkbar schlecht ins Spiel, bereit nach 24 Sekunden musste Goalie Matthias Haller hinter sich greifen. Unsere Cracks kamen nicht richtig in Fahrt und die Pinguine wussten dies eiskalt auszunutzen – in der 9., 14. sowie 17. Spielminute stellten die Hausherren auf den Pausenstand von 4:0.

Im zweiten Drittel überraschte das Zirler Trainerteam Martin Höller und Heinz Thielmann mit der Entscheidung, Back-Up-Goalie Manuel Draxl ins Spiel zu schicken. Unsere Gunners kamen mit einer ganz anderen Einstellung aufs Eis als noch im ersten Spielabschnitt und konnten sogleich den Lohn für ihre Mühen einheimsen: In der 21. Spielminute traf Martin Sturm nach Zuspiel von Ben Payne und Christoph Haas zum 4:1. In der 24. und 25. Minute legten Dominic Simperl und Lukas Riedl zum 4:3 nach. In Folge war unsere Mannschaft die überlegenere, die Pinguine kämpften sich aber zurück ins Spiel und trafen in der 32. Spielminute zum 5:3. Davon ließen sich unsere Cracks nicht wirklich beeindrucken und Martin Sturm erzielte in der 34. Minute den Anschlusstreffer zum 5:4. In weiterer Folge spielten beide Mannschaften sehr ambitioniert und es gab zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, es blieb im zweiten Drittel aber beim 5:4 und der Gewissheit, dass die Pinguine an diesem ABend zu schlagen wären.

Das dritte Drittel verlief für unsere Gunners alles andere als befriedigend, zahlreiche herausgespielte Chancen wollten einfach nicht ins Tor gehen und der in der Luft liegende Ausgleich wollte nicht gelingen. Knapp zwei Minuten vor Schluss entschied das Trainerteam im Powerplay den Tormann vom Eis zu nehmen und alles auf eine Karte zu setzen, um den Ausgleich doch noch zu schaffen. Leider wehrten die Pinguine den ANgriff ab und trafen im Konter zum Empty-Net-Goal zum 6:4 Endstand. 

 

EHC Wattens vs  EC Gunners Zirl   6:4 (4:0, 1:4, 1:0)

Torschützen: Martin Sturm 2, Dominic Simperl, Lukas Riedl ;

Foto: Manuel Draxl